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Eine-Welt-Arbeit, Bolivien-Partnerschaft, Schöpfungsbewahrung

Klima-Pilger-Weg am 30.09.2021 in Waldorf

Bolivien-Partnerschaftswoche 2021: In Partnerschaft für das gemeinsame Haus

Am Donnerstag 30.09.2021 waren wir mit dem "Arbeitskreis Bolivien" auf dem Klima-Pilger-Weg "In Partnerschaft für das gemeinsame Haus" rund um Waldorf unterwegs. Wir haben uns in der Pfarrkirche St. Remaclus und an Stationen unterwegs mit unserer Verantwortung für das "gemeinsame Haus" auseinandergesetzt, 
Themen waren "Ökologische Erziehung und Spiritualität" (Zitate aus "Laudato Si" von Papst Franziskus haben uns angeregt), die Agroforst-Projekte der Pastoralsozial-Caritas im Vikariat Pando, und auch die Flutkatastrophe an der Ahr. Miguel Angel Esteban Maldonado hat den Klimapilgerweg musikalisch gestaltet.
Wir haben uns sehr verbunden gefühlt mit unseren Freund*innen und Partner*innen in Bolivien. Ihnen allen herzliche und solidarische Grüße.


An jedem Tag der Partnerschaftswoche 2021 finden an einem anderen Ort im Bistum Trier lokale Klima-Pilgerwege statt; und auch in Bolivien sind Pilger in den Anliegen "Bewahrung der Schöpfung" und "Klimagerechtigkeit" unterwegs.
Der Pilgerweg im Vikariat Pando ist inzwischen in Puerto Rico angekommen, wo die Teilnehmer von vielen Schülern aber auch den lokalen Autoritäten begrüßt wurden:
https://www.iglesiaviva.net/2021/09/30/semana-de-la-hermandad-calurosa-y-alegre-acogida-del-municipio-de-puerto-rico-a-los-peregrinos/
Am 30.10. ist ein Protestmarsch von indigenen Gemeinden in Santa Cruz eingetroffen, 35 Tage nach ihrem Aufbruch in Trinidad. Mit dem Protestmarsch machen Sie auf Konflikte aufmerksam, die durch die Ansiedlung von Menschen entstehen, die aus den Hochlandgebieten kommen. Sie fordern den Schutz ihrer Lebensräume und den Respekt ihrer Kulturen.
https://www.iglesiaviva.net/2021/09/29/desde-el-santuario-de-cotoca-arzobispo-pide-no-hacer-oidos-sordos-y-escuchar-las-justas-demandas-de-los-pueblos-indigenas/

Mit der Unterzeichnung der neuen Partnerschaftsvereinbarung am Sonntag, 03.20.2021, durch Bischof Eugenio Coter in Riberalta und durch Bischof Stephan Ackermann in Trier wird ein weiterer Schritt in der Partnerschaft gegangen. Alle sind eingeladen sich zu beteiligen, wie die Partnerschaft in die Zukunft getragen wird.

 

Bolivien-Partnerschaftswoche 2021

Die Bolivien-Partnerschaftswoche findet in diesem Jahr vom 26. September bis zum 3. Oktober statt und steht unter dem Motto „In Partnerschaft für das Gemeinsame Haus“.

Hier finden Sie tiefergehende thematische Informationen und Veranstaltungshinweise in Dekanat und Bistum:

  • Globaler Klimastreik am 24.09.2021
  • Online-Gesprächsrunden zu den drei Schwerpunktthemen der Partnerschaftswoche mit Gästen aus Bolivien und Deutschland am 09.09., 16.09. und 23.09
  • "Klimapilgerweg für Klimagerechtigkeit" am 30.09.2021 im Dekanat Remagen-Brohltal
  • Feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung am 03.10. im Rahmen der Domvesper in Trier.

In Partnerschaft für das „gemeinsame Haus“, unsere Erde.

Aufruf der bolivianischen Bischöfe und der Diözesen Hildesheim und Trier anlässlich des globalen Klimastreiktags am 24.09.2021

"Aus diesen Gründen rufen wir unsere Gläubigen auf, während des Aktionstages am 24. September Liturgien und Gebete in der Sorge um das gemeinsame Haus zu organisieren oder in den Pfarreien, Basisgruppen und katholischen Vereinen eigene Initiativen zu starten, um unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung gerecht zu werden.
Als Kirche begrüßen wir alle Initiativen wie die Jugendbewegung Fridays for Future, die versuchen, das Bewusstsein für Menschlichkeit zu schärfen und wirksame Maßnahmen von der Politik zu fordern. Wir bitten unsere Gläubigen, Aktionen zu unterstützen, die sich ohne parteipolitische Interessen für Klimagerechtigkeit einsetzen.
Wir freuen uns über jede Beteiligung am globalen Klimastreik, der von den jungen Menschen initiiert wird, deren Zukunft durch unsere Art zu leben, zu konsumieren und zu produzieren, bedroht ist.
Schließlich rufen wir alle Gläubigen auf, unablässig dafür zu beten, dass Gott uns hilft, das Leben auf dem Planeten Erde zu retten und Sorge zu tragen für das gemeinsame Haus, das er selbst uns geschenkt hat.“

Der gesamte Aufruf der bolivianischen Bischöfe und der Bischöfe von Hildesheim und Trier zum Download

In Partnerschaft für das gemeinsame Haus

Bolivien-Partnerschaftswoche 2021

Die Bolivien-Partnerschaftswoche findet in diesem Jahr vom 26. September bis zum 3. Oktober statt und steht unter dem Motto „In Partnerschaft für das Gemeinsame Haus“.

Im Werkheft finden Sie tiefergehende Informationen zu den drei thematischen Schwerpunkten.

  • Die politische Dimension des Umweltschutzes / Klimagerechtigkeit
  • Initiativen der Jugend zur Bewahrung der Schöpfung
  • Agroforstsysteme als Alternative zur „konventionellen“ Landwirtschaft/Biodiversität

Online-Gesprächsrunden zu den Schwerpunktthemen der Partnerschaftswoche

Die Diözesanstelle Weltkirche bietet drei Online-Gesprächsrunden mit Gästen aus Bolivien und Deutschland zu den Schwerpunktthemen der Partnerschaftswoche an. Die Veranstaltungen richten sich sowohl an bereits in der Partnerschaft Engagierte als auch alle interessierten Menschen im Bistum.
Anmeldung per Mail an weltkirche(at)bgv-trier.de.

Donnerstag, 09.09.2021, 19 Uhr
Politische Dimension des Umweltschutzes/Klimagerechtigkeit
Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im April kommt am Thema Klimagerechtigkeit niemand mehr vorbei. Doch was versteht man überhaupt unter Gerechtigkeit in Bezug auf Klima? Was tut die deutsche Regierung, was die bolivianische?

Donnerstag, 16.09.2021, 19 Uhr
Initiativen der Jugend zur Bewahrung der Schöpfung
Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und aus Bolivien erzählen von ihrem Engagement für Klimaschutz und Schöpfungsbewahrung.

Donnerstag, 16.09.2021, 19 Uhr
Biodiversität/Agroforstsysteme als Alternative zur "konventionellen" Landwirtschaft
In den Waldbränden des vergangenen Jahres fiel im Amazonasgebiet eine Fläche von ca. der 9-fachen Größe des Saarlandes den Flammen zum Opfer, mit schweren Folgen für viele Tier- und Pflanzenarten. Ausgelöst wurden die Brände zum Teil von Brandrodungsaktivitäten, um Flächen für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Doch es gibt Möglichkeiten, Landwirtschaft zu betreiben, ohne den Wald zu schädigen. Eine davon werden wir kennenlernen und außerdem einen Blick auf die Lage der Biodiversität in Deutschland werfen.


Klimapilgerwege für Klimagerechtigkeit - am 30.09.2021 in Waldorf (Dekanat Remagen-Brohltal)

Der ökumenische Pilgerweg nach Glasgow ist auf dem Weg. Die Pilgerwege der Bolivienpartnerschaft im Bistum Trier sind verbunden mit diesem großen Pilgerweg und den Menschen, die zu Fuß für den Klimaschutz unterwegs sind. Das Bistum liegt zwar nicht auf der Strecke Zielona Góra – Glasgow, aber in den den Pilgerwegen vor Ort bringen wir die Verbundenheit mit den Zielen der Aktion Klimapilgern zum Ausdruck und setzen ein Zeichen für partnerschaftliches Engagemen. Auch in den Partnerkirchen in Hildesheim und Bolivien machen sich Menschen auf den Weg, um bei Pilgerwegen vor Ort auf Schöpfungsverantwortung aufmerksam zu machen.

Klimapilgerweg des Dekanates Remagen-Brohltal am Donnerstag, 30.09.2021, 18:30 Uhr in Waldorf, Pfarrkirche St. Remaclus
Informationen und Anmeldung: Christoph Hof, Tel.02636-809771 oder 02642-41759. christoph.hof[at]bistum-trier.de

In Bolivien wird es zur und in der Partnerschaftswoche besondere Aktionen in Tarija, La Paz und besonders im Vikariat Pando, im Amazonasgebiet Boliviens geben. Während der Woche wird es dort in den großen Pfarrorten Aktionen geben. Es gibt die Idee, zwischen den Pilgerwegen und Aktionen in Bolivien und Deutschland eine Kette zu bilden, indem ein kurzer Gruß und ein Zeugnis der Teilnehmer an einem Tag an die Veranstaltung in Bolivien am kommenden Tag per Mail oder Whatsapp gesandt wird, und von dort dann an die Pilgergruppe wiederum des nächsten Tages. Die Grüße und Zeugnisse werden dann bei der Veranstaltung vorgetragen. Wir freuen uns, wenn sich viele der Pilgerwege bei uns daran beteiligen.

Die Vorhaben in Bolivien sind:
19.9. Villamontes                                                     
21.9. Chirpas La Paz                                                 
26.9. Cobija                                                                
27.9. Porvenir                                           
28.9. Puerto Rico                                     
29.9. Sena                                                   
30.9. Guayamerin                                    
1.10. Riberalta                                           
2.10. Fluss-Wallfahrt nach Riberalta 
3.10. Riberalta


Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung

Am 3.10. wird in Riberalta der Gottesdienst mit der Partnerschaftskommission und der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung stattfinden.

In Trier wird die Partnerschaftsvereinbarung am 3.10. um 18.00 im Rahmen der Dom-Vesper von Bischof Stephan Ackermann unterschrieben.
Herzliche Einladung dazu – und wie gewohnt bitte bei der Diözesanstelle Weltkirche anmelden.

Die Benefizaktion zugunsten der Bolivienpartnerschaft geht in die zweite Runde.

Sportlich und aktiv könnt Ihr Euch auch in diesem Jahr für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Macht mit bei unserer Benefizaktion für Bolivien ‒ als Einzelperson oder als Familie oder als Gruppe, z.B. über die Pfarrei oder das Dekanat! Die Aktion kann auch Bestandteil oder Ersatz einer Ferienfreizeit sein!

Und so geht’s:

  1. Ihr überlegt Euch vor Ort eine mögliche Strecke, die in Frage kommt. Wenn die Aktion als Gruppe organisiert wird, können Stationen zu Bolivien, der Partnerschaft, Spiritualität etc. eingebaut werden.
  2. Ihr überlegt Euch einen passenden Zeitraum. Wenn Ihr die Aktion als Gruppe organisiert, ladet Ihr zu der Maßnahme für einen oder mehrere Tage ein.
  3. Meldet Eure Maßnahme an. Mit der Anmeldung werdet Ihr Teil der großen Solidaritätsaktion.
  4. Die Teilnehmer*innen suchen sich Sponsor*innen, die für jeden zurückgelegten Kilometer einen Betrag spenden. So hilft jeder Kilometer bolivianischen Kindern und Jugendlichen.
  5. Ihr führt die Aktion durch und sammelt die Spenden ein, dann überweist Ihr den Betrag auf das Spendenkonto.

Auf Instagram und Facebook könnt Ihr Fotos und Erfolge teilen. Nutzt hierzu den Hashtag #solidaritätbewegt und schickt bitte auch Fotos an die unten genannte Email-Adresse, die wir in der Bildergalerie der Homepage veröffentlichen dürfen!

Auf der Homepage www.bdkj-trier.de ⇒ Bolivienpartnerschaft ⇒ Solidarität bewegt
…findet Ihr alles Wichtige zur Aktion (Materialien für Werbung und Durchführung, Ideen für die Gestaltung von Stationen, Spirituelle Impulse, Informationen zur Verwendung der Spendengelder, Hintergrundinformationen). 

Kontakt: Telefon: 0651/9771-100 |  bolivienreferat(at)bdkj-trier.de 
Bankverbindung: Förderverein Bolivienpartnerschaft. IBAN DE27 3706 0193 3006 9680 14. Verwendungszweck: „Solidarität bewegt“

Hintergrund:
Kinder und Jugendliche in Bolivien sind von der Corona-Krise doppelt betroffen: Die medizinischen Bedingungen im lateinamerikanischen Land sind schlecht, die Infektionszahlen steigen und gleichzeitig sind durch die Absage der Boliviensammlungen die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen. Durch das Ausbleiben dieser Einnahmen können viele Projekte unserer bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden. Dem möchten wir mit dieser Benefizaktion etwas entgegensetzen. Bereits im vergangenen Jahr wurden über 15.000 km erradelt, erlaufen, erwandert. Wir sind damit sozusagen in Bolivien angekommen. Eine tolle Leistung, an die wir jetzt anknüpfen können!

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  • Gottesdienst zum Misereor-Sonntag am 21.03.2021 in Remagen

    Der Arbeitskreis Eine Welt der Pfarreiengemeinschaft Remagen gestaltet den Gottesdienst am Sonntag, 21-ß3.2021, 11 Uhr in der Remagener Pfarrkriche St. Peter und Paul. Miguel Maldonado (Waldorf) wird den Gottesdienst mit Gitarre und Gesang musikalisch begleiten. Pfr. Johannes Steffens und Pastoralreferent Christoph Hof halten eine Dialogpredigt. Herzliche Einladung!

  • Digitales Solidaritätsessen am 20.03.2021

    Es geht! Anders

    Der Ak Bolivien im Dekanat lädt zu einer ungewöhnlichen Form des Solidaritätsessens am Samstag, 20.03.2021 zugunsten der Misereor-Projekte im diesjährigen Beisipelland Bolivien an. Wir liefern eine fertig gepackte Tüte (wir kooperieren mit dem CAP-Markt des Heinrich-Haus Neuwied) mit allen Zutaten und dem Rezept für eine einfache, leckere, typisch bolivianische Suppe: Wir freuen uns bei der Übergabe der Tüten über eine Spende zugunsten der von Misereor unterstützten Projekte in Bolivien. Sie kochen die Suppe zuhause. Wir treffen uns am Samstag, 20.03., um 18:00 zum gemeinsamen Abendessen in einer digitalen Videokonferenz. mit Informationen zur Misereor-Fastenaktion „Es geht! Anders“, den unterstützten Projekten und Musik und Bilder und Texte aus Bolivien. Alle Informationen finden Sie hier.

  • Vortrag Misereor-Hungertuch am 15.03.2021

    Die Kolping-Familie Remagen und der Eine-Welt-Arbeitskreis der Pfarreiengemeinschaft Remagen laden zu einem Informationsabend zum neuen Misereor-Hungertuch ein. Das Tuch trägt den Titel "Du stellst meine Füße auf weiten Raum - Die Kraft des Wandels". Pfr. Johannes Steffens lädt, dass wir bei unserem Treffen das Tuch besser kennenlernen, etwas über seine Entstehung hören und es mit unserem Leben in Verbindung bringen.
    Beginn des Treffens per Video am 15.03.2021 ist um 19.30 Uhr. Der Link zum Treffen ist   meet.google.com/ryy-bmou-trz

  • Diözesaner Eröffnungsgottesdienst am 28.02.2021 in Sinzig

    Diözesaner Eröffungsgottesdienst am 28.02.2021 - live auf youtube

    Die diözesane Eröffnung der Misereor-Fastenaktion findet am Sonntag, den 28. Februar 2021 um 11 Uhr in Sinzig statt. Die Eucharistiefeier in Sinzig mit Weihbischof Peters wird im Internet übertragen. Während des vom AK Bolivien im Dekanat und der Diözesanstelle Weltkirche vorbereiteten Gottesdienst werden Partnerinnen und Partner aus Bolivien zu Wort kommen. Die musikalische Gestaltung übernimmt Miguel Angel Esteban Maldonado (Waldorf) mit der Gitarre. Die Übertragung erfolgt über den You-Tube-Kanal der Pfarreiengemeinschaft Sinzig. Den Link finden Sie hier

    Chat-Runde nach dem Gottesdienst

    Nach der Eucharistiefeier, zwischen 12:15 Uhr und 13:15 Uhr, gibt es in einem Videochat die Möglichkeit, Rückmeldung zum Gottesdienst zu geben, Fragen zur Misereor-Fastenaktion oder zur Bolivien-Partnerschaft des Bistums zu stellen, und miteinander ins Gespräch zu kommen. Als Gesprächspartner stehen Pfr. Andreas Paul (Misereor), Tomasz Welke (Diözesanstelle Weltkirche) und Christoph Hof (AK Bolivien) zur Verfügung, Hier die Zugangsdaten für den Chat: meet.google.com/uxk-ybpm-den , Telefonnummer: (‪DE‬) +49 40 8081617600‬, PIN: ‪424 518 232#‬ (Es gelten die Datenschutzbestimmungen im Bistum Trier. Diese finden sie hier. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit den Datenschutzrichtlinien einverstanden.)

  • Bolivianische und deutsche Multiplikatoren einladen

    Für die Misereor-Fastenaktion 2021 gibt es im Rahmen der Möglichkeiten der Bolivienpartnerschaft das Angebot an Pfarreien, an den Fastensonntagen unter Beachtung des aktuellen Schutzkonzeptes deutsche und bolivianische Multiplikatoren in Gemeindegottesdiensten mitwirken zu lassen. Wir freuen uns, dass P. Damián Oyola (Priester aus Potosi), Dr. Michael Meyer (Kaplan in Völklingen), sowie die bolivianischen Freiwilligen Susana Medina (Serrig/Saarburg) und Cris Salgado (Trier) das Team der Diözesanstelle Weltkirche unterstützen und für die Gemeinden zu Verfügung stehen. Eine Mitwirkung im Gottesdienst in einem digitalen Format ist ebenso möglich. Interessierte melden sich bitte bei  weltkirche(at)bistum-trier.de

  • Es geht! Anders. Misereor-Fastenaktion 2021 mit dem Beispielland Bolivien

    Bolivien ist das Beispiellland der diesjährigen Misereor-Fastenaktion "Es geht! Anders". Misereor lädt dazu ein, wahrzunehmen: Was zählt wirklich für ein Leben, das das Gemeinwohl aller Menschen und die uns geschenkten Gemeingüter über die Ausbeutung von Mensch und Natur stellt? Misereor möchte  zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen und Geschichten von den Wegen des Wandels in Bolivien erzählen. 

    Alle Informationen zum Thema der Fastenaktion, zum Beispielland Bolivien und den Projekten, Online-Veranstaltungen (z.B. Bolivien-Stammtisch jeden Gottesdienstentwürfe, Unterrichtsmaterialien und Hintergründe zum neuen Hungertuch finden Sie hier 
    Erhalten Sie hier einen Überblick über thematische Ausrichtung, Materialien und Aktionen zur Fastenaktion 2021 zum Download

Umwelt- und Klimaschutz - Informationen und Veranstaltungen

  • Klimafasten 2021

  • Aufruf zum Klimastreik am 19. März 2021

    Aufruf zum Klimastreik am 19. März 2021

    Generalvikar und Superintendent unterstützen die Initiative Churches for future

    Am 19. März 2021 findet der nächste weltweite Klima-Streik statt. Auch das Bistum Trier engagiert sich für die Bewahrung der Schöpfung und ruft daher gemeinsam mit der evangelischen Kirche die lokalen Initiativen dazu auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. 

    Aufruf des Generalvikars und des Superintendenten zum Download

  • Klimawandel und wir - Veranstaltungsreihe von März bis Juni 2021

    Die Klimaschutzmanagerin und der Themenschwerpunkt Schöpfung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier laden von März bis Juni 2021 zur Veranstaltungsreihe "Klimawandel und wir" ein. Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Sie möchte spirituelle Impulse setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Über allem steht die Frage, was bedeuten die Erkenntnisse für jede/n persönlich, aber auch für das Bistum Trier? Wie kann unser Handeln besser werden?

    Mehr Informationen: www.umwelt.bistum-trier.de/angebote/veranstaltungsreihe-klimawandel/
    Veranstaltungsübersicht zum Download

  • Umweltnetzwerk Kirche Rhein Mosel - Veranstaltungen 2021

    In Kooperation mit dem Bistum Trier bietet das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. von März bis Juni 2021 Exkursionen, Workshops und Online-Vorträge zu den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung an. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung für die Exkursionen ist erforderlich.
    Informationen und Anmeldung Dr. Rüdiger Kape,  ruediger.kape[a]kvmyk.de oder Telefon 0261 - 108-420.

    Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen im Handzettel

  • Schulungen 2021 für Energiebeauftragte im Bistum Trier

    Die Klimainitiative „EnergieBewusst“ des Bistums Trier ist seit etlichen Jahren aktiv, um Energieverbrauch und -kosten in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen dauerhaft zu senken. Dieses Anliegen ist auch Auftrag der Synode. „EnergieBewusst“ will neue Kirchengemeinden, Pfarreien der Zukunft und kirchliche Einrichtungen als Teil der Klimainitiative und Sie als Energie-Beauftragte vor Ort gewinnen! Dazu dient diese Schulung. Sie vermittelt aber auch praktisches Wissen, das Sie genauso gut zu Hause nutzen können.

    Nächster Kurs: Samstag, 02. Oktober 2021, 10:00 - 16:00 Uhr, Koblenz

    Flyer zum Download

Mainzer Appell zur Krisenbewältigung

Kein Steuergeld ohne Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit

In einem gemeinsamen Appell fordern mehr als 60 Verbände und Organisationen sowie zahlreiche Einzelorganisationen von der rheinland-pfälzischen Landesregierung tiefgreifende ökosoziale Maßnahmen – insbesondere bei staatlichen Stützungs- und Konjunkturprogrammen im Zuge der Corona-Krise. Den „Mainzer Appell“ haben auch zahlreiche kirchliche Gruppen unterzeichnet. Aus dem Bistum Trier sind das Vertreter des Katholikenrates, der Diözesanstelle „Weltkirche“ und die Schöpfungsinitiative Koblenz. Die Diözesankommission für Umweltfragen und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) begrüßen den Appell ebenfalls. Mehr Informationen im Beitrag der Bischöflichen Pressestelle und auf der Homepage des BUND Rheinland-Pfalz.

Zum Download: Mainzer Appell im Wortlaut und der Flyer zum Mainzer Appell

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Informationen und Materialien zur Solidaritätsaktion auf der Seite des BDKJ-Bolivienreferates.

Rückblicke

  • Welttag gegen Kinderarbeit am 07. Juni 2021 – keine Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit

    Die Staatengemeinschaft hat sich dazu verpflichtet, alle Formen der Kinderarbeit bis 2025 zu beseitigen, festgeschrieben im 8. Entwicklungsziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Dies nehmen Diözesanstelle Weltkirche Trier und BUND Koblenz zum diesjährigen Welttag gegen Kinderarbeit (am 12.6.2021) zum Anlass, um unser Handeln und unsere Umsetzung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen näher zu betrachten.

    Wir laden Sie daher herzlich zur Online-Veranstaltung  „Welttag gegen Kinderarbeit – keine Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit“ am 7.Juni 2021, um 14:00 Uhr ein.

    Das Land Rheinland-Pfalz hat Ende 2019 das rheinland-pfälzische Bestattungsgesetz geändert und erlaubt den Trägern von Friedhöfen das Aufstellen von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu untersagen. Dies war ein wichtiger Schritt

    • mit Blick auf die Umsetzung  der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen,
    • für die Bewusstseinsbildung in Kommunen, Kirchen und bei den Verbraucher*innen
    • für das Aufzeigen von Alternativen wie z.B. fair gehandelten Natursteinen
    • und nicht zuletzt für die Kinder und die Familien, die in Steinbrüchen arbeiten.

    In der Veranstaltung erfahren Sie mehr über die Hintergründe zum Natursteinabbau im globalen Süden, die Arbeit von Fair Stone e.V. als ein Siegel für fair gehandelte Natursteine sowie das Engagement von Kommunen zum Verbot von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit.

    Programm:
    14:00 Uhr    Begrüßung: Ludwig Kuhn (Diözesanstelle Weltkirche Trier) und Achim Trautmann (BUND Koblenz)
    14:10 Uhr    Hintergrundbericht zum Natursteinabbau und Menschenrechtsverletzungen im globalen Süden von James Herrmann (Geschäftsführer) und Philipp Baisch (Fair Stone e.V.)
    14:30 Uhr     Vorstellung der Arbeit von Fair Stone e.V. von James Herrmann (Geschäftsführer) und Philipp Baisch (Fair Stone e.V.)
    14:50 Uhr     Austauschrunde
    15:10 Uhr     Engagement von Kommunen zum Verbot von Grabsteinen aus Kinderarbeit; Andreas Geron Bürgermeister der Stadt Sinzig am Rhein
    15.30 Uhr     Abschluss

    Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an achim.trautmann(at)bund-rlp.de erwünscht.

    Einladung zum download

  • Boliviensammlung im Mai 2021 abgesagt

    Schon im außergewöhnlichen Jahr 2020 mussten sämtliche Boliviensammlungen abgesagt werden. Das bedeutet einen großen Einschnitt für die Bolivienpartnerschaft.
    Aufgrund der aktuellen krisenhaften Planungsungewissheit für Kleidersammlungen sehen der BDKJ und die AG "Zukunft Boliviensammlung" es als unumgänglich, auch die Sammelaktionen bis einschließlich Mai 2021 auszusetzen bzw. zu verschieben. Zum einen kann aktuell hinsichtlich möglicher Corona-Auflagen noch keine Aussage getroffen werden. Zum anderen lässt der Altkleidermarkt keine verantwortliche Planung zu. Die Vertragsfirma des BDKJ kann die Abnahme – aus jetziger Sicht - fürs Frühjahr nicht definitiv zusagen.

    Mehr Informationen im Brief aus dem Bolivienreferat des BDKJ Trier (04.12.2020)

  • Weihnachtsbräuche in Bolivien

  • 60 Jahre Bolivien-Partnerschaft (2020)

    Im Jahr 2020 wurd die Partnerschaft zwischen den Kirchen von Trier und Bolivien 60 Jahre alt. Zum Abschluss der Bolivien-Partnerschaftswoche (26. September - 4. Oktober) stand ein Jubiläumsfest in Trier, an dem wegen Corona leider nur eine begrenzte Zahl von Mitfeierenden vor Ort teilnehmen konnten.  Die bolivianischen Partnerinnen und Partner feierten in San Ignacio. Einen ausführlichen Rückblick auf die Partnerschaftswoche und Bilder von der Jubiläumsfeiern auf www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de

     

  • Condolencia

  • "Klimaschutz geht alle an" (2020)

    Das Bistum Trier hat die Bewerbungsfrist für den Diözesanen Umweltpreis bis zum Jahresende 2020 verlängert. Damit will man Institutionen, die sich für den Preis bewerben möchten, zurzeit aber aufgrund der Corona-Pandemie unter großem Druck stehen, die Gelegenheit geben, ihre Bewerbung in Ruhe abzuschließen. Verliehen wird der Umweltpreis des Bistums von der Diözesankommission für Umweltfragen (DKU). Sie verleiht diese Auszeichnung seit 1996.

    Die DKU fördert mit dem Preis das Engagement einzelner Initiativen innerhalb des Bistums für Umweltfragen und macht es sichtbar. Der Veränderungswille für neue, umweltgerechtere Wege soll angeregt werden. Viele junge Menschen beschäftigen sich mit Umweltfragen und engagieren sich für den Klimaschutz. Das Bistum Trier möchte dazu ermutigen, dieses Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Daher richtet sich der Umweltpreis 2020 speziell an junge Menschen im Bistum.

    Bewerben können sich unter anderem katholische Kinder- und Jugendgruppen sowie Jugendverbände, Kitas und Horte sowie Schulen in katholischer Trägerschaft, Jugendhilfeeinrichtungen, offene Einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten des Bistums und der Caritas. Bewerben kann man sich mit Initiativen oder Projekten, die zur Bewahrung der Schöpfung, zur Schonung von Ressourcen, zur Förderung eines nachhaltigen Lebensstils und zum Klimaschutz beitragen.

    Der Umweltpreis ist mit maximal 7.000 Euro dotiert. Davon entfallen 3.000 Euro auf den Hauptpreis, weitere Anerkennungspreise werden an die übrigen Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Die Verleihung des Umweltpreises erfolgt 2021. Der genaue Termin und der Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Weitere Informationen und einen Online-Bewerbungsbogen finden Sie hier.

  • Schulung (nicht nur) für Energiebeauftragte im Bistum Trier (2020)

    Die Klimainitiative „EnergieBewusst“ des Bistums Trier ist seit etlichen Jahren aktiv, um Energieverbrauch und -kosten in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen dauerhaft zu senken. Dieses Anliegen ist auch Auftrag der Synode. „EnergieBewusst“ will neue Kirchengemeinden, Pfarreien der Zukunft und kirchliche Einrichtungen als Teil der Klimainitiative und Sie als Energie-Beauftragte vor Ort gewinnen! Dazu dient diese Schulung. Sie vermittelt aber auch praktisches Wissen, das Sie genauso gut zu Hause nutzen können.

    Kurse 2020
    Samstag, 14. November 2020, 10:00 – 16:00 Uhr, in St. Thomas, Exerzitienhaus des Bistums Trier

    Alle Informationen hier

  • Online-Vortrag: „Beheizen und Temperieren von Kirchen“ (2020)

    Online-Vortrag: „Beheizen und Temperieren von Kirchen“

    Donnerstag, 10. Dezember 2020, von 17.00 bis 19.00 Uhr

    Zu jeder Gemeinde gehört mindestens eine Kirche- und damit ein Sonderfall, der sich nicht mit anderen Gebäuden vergleichen lässt. Außerdem ist keine Kirche wie die andere: Sie unterscheiden sich in ihrem Alter, der Bauweise, den verwendeten Baumaterialien, der Nutzung und ihrem Denkmalwert. Umso wichtiger ist es, die Kirchengebäude „mit Augenmaß“ zu beheizen und ihnen auch nur die Nutzung zuzumuten, die sie vertragen. Nur so kann das historische Erbe langfristig erhalten werden.

    Ziel der Online-Veranstaltung ist es, der Komplexität der Beheizung von Kirchen auf die Spur zu kommen. Es geht um Fragen wie: Wie sind Klima- und Feuchteschäden zu vermeiden? Wodurch ist die größte Behaglichkeit für die Kirchenbesucher zu erreichen? Wie lassen sich Orgeln und Kunstwerke am besten schützen?

    Der Referent dafür Christian Dahm kommt vom Netzwerk Energie & Kirche, ein Zusammenschluss verschiedener Bistümer und Landeskirchen zu Fragen von Energiesparen und Klimaschutz. Weil aber die Frage nach dem richtigen Beheizen & Lüften von Kirchen durch die Corona-Pandemie besondere Bedeutung gewonnen hat, gibt es spezielle Vorgaben des Bistums Trier.  Der Leiter der Bauabteilung, Klaudius Krusch, wird diese vorstellen und erläutern.

    Die Online-Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Dezember 2020 von 17.00 h bis 19.00 statt.
    Referenten: Christian Dahm, Initiative Energie & Kirche und Klaudius Krusch, Leiter Abteilung 2.5: Bau im Bischöflichen Generalvikariat Trier'
    Leitung: Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin des Bistums Trier

    Aus organisatorischen Gründen ist Ihre Anmeldung bis zum 08.12.2020 per Mail unterenergiebewusst(at)bistum-trier.de erforderlich. Sie erhalten im Anschluss die Zugangsdaten.

    Flyer zum Download

  • Bolivien-Partnerschaftswoche (27.9. - 4.10.2020)

    Die Bolivien-Partnerschaftswoche vom 26.09.-04.10.2020 stand unter dem Motto "Miteinander lernen – gemeinsam handeln!“.

    Im Mittelpunkt standen die drei Schwerpunktthemen Bewahrung der Schöpfung, Förderung von Jugend und Bildung, und die Frage, wie wir auf verschiedenen Seiten des Atlantiks voneinander lernen können

    Im Werkheft zur Partnerschaftswoche finden Sie dazu Hintergrundinformationen, Berichte der Partnerinnen und Partner aus Bolivien und Aktionsanregungen.

    Im Vorfeld der Partnerschaftswoche hatte die Diözesanstelle Weltkirche eingeladen, sich mit den Schwerpunkten und den Anliegen des Jubiläumsjahres auseinanderzusetzen und an Online-Dialogen teilzunehmen. Die Präsentationen zu den Themen "Als Partner gemeinsam unterwegs – seit 60 Jahren – und weiter!", "Jugend in Zeiten von Corona – in Deutschland und in Bolivien" und "Schöpfungsverantwortung – Ökologie und Herausforderungen in Bolivien" stehen zum Download auf der Seite der Diözsanstelle Weltkirche.

    Den Abschluss der Partnerschaftswoche bildeten die Jubiläumsfeiern zum 60.jährigen Bestehen der Partnerschaft am 4. Oktober in Trier und in San Idnacio (Bolivien). Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der ursprünglich für die Partnerschaftswoche geplante Besuch der bolivianischen Gäste nicht stattfinden. Die Feier endete mit einer gemeinsamen Gebetszeit.

    Einen ausführlichen Rückblick auf die Partnerschaftswoche und Bilder von der Jubiläumsfeiern auf www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de

  • Friday for future (25.09.2020)

    Kirchen rufen zum Gebet und zur Teilnahme an Demonstrationen für eine gute Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde auf

    Das weltweite Netzwerk „Fridays for Future“ ruft am 25. September 2020 unter dem Motto „KeinGradWeiter“ erstmals seit der Corona-Pandemie zu einem globalen Klimastreik auf. Erneut sind Menschen jeden Alters aufgerufen, für gute Zukunftsbedingungen aller Menschen durch die Begrenzung des menschengemachten Klimawandels – unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln – zu demonstrieren. Generalvikar von Plettenberg und Superintendent Weber unterstützen den Aufruf und rufen zur Teilnahme an den Demonstrationen auf.
    Hier finden Sie weitere Informationen.

  • Laudato Si’- Woche vom (16.05. - 24.05.2020)

    Fünf Jahre nachdem sich Papst Franziskus im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris mit der Enzyklika Laudato Si‘, der ersten Umweltenzyklika, zu Wort gemeldet hat, lädt er 2020 zu einer Laudato Si’ Woche ein.

    Papst Franziskus erklärt in dem Lehrschreiben Laudato Si‘, dass es ein zentraler Ausdruck christlichen Lebensstils sei, die Erde als „gemeinsames Haus“ zu betrachten. Die Lebensgrundlagen wie Land, Luft oder Wasser seien Gemeingüter und müssten als solche auch vor Ausnutzung durch einzelne Menschen oder Gruppierungen geschützt werden, wie überhaupt das Gemeinwohl wieder stärker in den Blick genommen werden müsse. Dazu gehöre es auch, in den wohlhabenden Ländern zu einem anderen Lebensstil zu kommen, der nicht nur nachhaltiger sei, sondern der auch stärker von Dankbarkeit geprägt sei für die Möglichkeiten des Lebens, die nicht von Besitz und Konsum abhängen, der befähige, „sich zutiefst zu freuen, ohne auf Konsum versessen zu sein.“ Die christliche Spiritualität könne dazu beitragen.

    Mehr Informationen auf der offizielllen Seite des Vatikans zur Laudato Si"-Woche.

    Zum Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika, dem 24. Mai, lädt Papst Franziskus ein, um 12 Uhr Ortszeit gemeinsam ein von ihm vorgeschlagenes Gebet zu sprechen.
    Das Gebet finden Sie hier zum download.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf den Umwelt-Seiten des Bistums Trier.

    Hier finden Sie die Erklärung von Bischof Overbeck zum Jahrestag von Laudato si’ und das KLJB-Werkblatt "Laudato Si".

  • Misereor-Fastenaktion 2020 in der Corona-Epidemie

    Das Corona-Virus hat uns mitten in der Fastenaktion "Gib Frieden!“ – für die Menschen in Syrien und im Libanon" empfindlich getroffen. Die Entscheidung im Bistum Trier, die Gottesdienste in den Gemeinden bis mindestens Ende April abzusagen, betrifft auch den Misereor-Sonntag (5. Fastensonntag) am 29.03.2020. Gruppen und Ausschüsse haben ihre Initiativen zur Misereor-Fastenaktion abgesagt. Für Misereor ist das eine schwierige Situation, da dadurch auch ein beträchtlicher Teil der Spenden in dieser so wichtigen Sammelzeit entfallen wird.

    Lassen Sie uns in dieser Zeit der Sorge die Menschen in Syrien und den Libanon nicht vergessen. Sie haben alles verloren, was ein Leben in Sicherheit und Würde ausmacht. Ihnen möchte MISEREOR weiterhin beistehen - mit Ihrer Hilfe.

    Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, anstelle der Kollekte Misereor Ihre Spende direkt zu überweisen.
    Spendenkonto Misereor: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10       BIC GENODED1PAX

    Oder als Online-Spende auf der Homepage von Misereor.

    Im Misereor-Blog geht Misereor-Geschäftsführer Pfr. Pirmin Spiegel unter dem Titel "Mut statt Entmutigung" der Frage "Die Coronakrise - unaufhaltbare Katastrophe oder notwendige Unterbrechung?" nach.

  • Globaler Klimastreik November 2019

    Globaler Klimastreik am 29.11.2019
    Für eine gute Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde
    Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg hat zum Gebet für eine gute Zukunft für alle Menschen auf unserer Erde aufgerufen und die Anregung zur Teilnahme an Demonstrationen beim globalen Klimastreik am Freitag, 29. November 2019 gegeben.
    Den Aufruf des Generalvikars im Wortlaut finden Sie hier.

  • Amazonas Synode 2019

  • Leben mit und vom Regenwald

    Ein Ziel der jüngsten Reise von Ludwig Kuhn, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche, war die Stadt Riberalta im Norden Boliviens. Gelegen am Zusammenfluss von Rio Beni und Rio Madre de Dios, die zu den Amazonas-Zuflüssen in Bolivien gehören, ist die Stadt mit ca. 120.000 Bewohnern auch Bischofssitz. Bischof Eugenio Coter ist Bischof des Vikariats Pando mit einer Ausdehnung von 86.261km². Er ist Präsident des bolivianischen Teils von REPAM, dem kirchlichen Pan-Amazonas-Netzwerks. P. José Luis Mamani ist Pfarrer in einer der 6 Pfarreien des Vikariats, in der Pfarrei Puerto Rico. Er war im vergangenen Jahr als Teilnehmer der Begegnungsreise zu Gast im Bistum Trier und hat eine Woche im Dekanat Remagen-Brohltal mitgelebt.

    In der Paranuss-Fabrik Blacutt Hnos. wird streng auf die Hygienevorschriften geachtet. Der Großteil der Produktion ist für den Export bestimmt. Hier ist die Qualität von hoher Bedeutung und Verunreinigungen würden ihr schaden. So werden auch uns Schutzhüllen für die Schuhe, die Haare und auch ein Mundschutz gereicht. In der Fabrik werden die Verarbeitungsstufen vom Ablösen der harten Schale, der Bearbeitung und Auslese der Nüsse, der Sortierung nach Größe bis hin zum Abwiegen und zur Verpackung der eingeschweißten Nüsse in 20 Kg Paketen für den Export vollzogen. Die Arbeiten sind kräftezehrend, wenn vom Rohmaterial bis zu den Zwischenstufen immer wieder schwere Gebinde zu tragen sind. Es gehört viel Handarbeit dazu, das Knacken und Ablösen der Nüsse, die Feinbehandlung und Auslese, die Kontrolle bei der Sortierung nach Größen. Diese umfangreiche Handarbeit gibt vielen Familien ihr Lebenseinkommen. Bischof Eugenio Coter schätzt, dass ein Viertel der Bewohner von Riberalta direkt oder indirekt von der Verarbeitung der Paranüsse lebt.

    Die Arbeit ist als Familienarbeit konzipiert. Das bedeutet, dass die Stelle in der Fabrik zwar auf einen Erwachsenen vergeben ist, der aber alle Familienmitglieder in den Arbeitsprozess einbringen kann. So erzählt P. Jose, dass er als Kind und Jugendlicher nach der Schule selbstverständlich regelmäßig in der Fabrik gearbeitet hat und damit zu dem nach Kilo der geschälten Nüsse berechneten Familieneinkommen beigetragen hat. Noch heute ist seine Familie hier tätig, eine seiner Tanten begrüßt er beim Rundgang.
    Damit sich die Schale gut löst, werden die Nüsse erhitzt und mit Wasser abgeschreckt. Die Energie der Heizkessel wird dabei klimaneutral aus den Schalen der Nüsse gewonnen.

    Das Rohmaterial der Fabrik sind die Nüsse, die in 2 Zentner-Säcken von den Sammelstellen in den Dörfern nach Riberalta gebracht werden. Hier wurden die Früchte aufgeschlagen und die darin befindlichen Nüsse herausgelöst. Zum Sammeln der Nüsse gehen in der Erntezeit von Dezember bis März die Bewohner von indigenen Siedlungen aber auch Familien aus der Stadt, die für diese Zeit aufs Land ziehen, in den Regenwald, um bei den verstreut stehenden Paranussbäumen - Almendra genannt - die Früchte einzusammeln und zu den Sammelstellen in den Dörfern zu bringen.

    Der Paranussbaum ist ein Regenwaldbaum, der dieses Ökosystem für sein Leben braucht. Er übertrifft mit 60 m Höhe viele der anderen Bäume, so dass seine Krone über dem Dach der weiteren Bäume steht. Dort wo der Wald um die Paranussbäume gerodet wird, geht der Paranussbaum ein. Dies ist die Realität in weiten Gebieten im benachbarten Brasilien. Dort wurden große Regenwaldflächen gerodet, um Flächen für Sojaanbau oder Weidewirtschaft zu gewinnen. Aber die “Almendras brasil”, wie die Paranuss auch in Bolivien heißt, wird heute fast nur noch in Bolivien produziert. Stirbt der Regenwald, stirbt der Paranussbaum. Stirbt der Paranussbaum sterben in Riberalta über 10 Fabriken und verlieren 10.000 Menschen ihren Arbeitsplatz und noch mehr ihr tägliches Einkommen. (Ludwig Kuhn)

  • Bolivien-Partnerschaftswoche 2019

  • Schöpfungsverantwortung als Herausforderung für Gesellschaft und Kirche

     

    „Die Perspektivwechsel der Synode und das Denken in großen Räumen der 35 Pfarreien der Zukunft bieten auch große Chancen, Fragen wie die des Klimaschutzes gut zu bündeln.“ Das hat Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar des Bistums Trier, bei einem Netzwerktreffen der „Initiative Schöpfungsverantwortung Koblenz“ am 11. September im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz gesagt. So könnten Initiativen vor Ort auch in diesen Fragen besser koordiniert und damit effizienter werden.

     

    Mehr Informationen zur Veranstaltung im Presseartikel der Bischöflichen Pressestelle

  • Boliviensammlung 2019

    Vielen Dank für die Unterstützung der Boliviensammlung 2019 allen Spender*innen und Sammler*innen!

    Hier das Dankesschreiben des BDKJ und die  Ergebnisse der Sammlung.

  • Herzlichen Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Interessierten für das Engagement in der Bolivien-Partnerschaft- und der Eine-Welt-Arbeit im Jahr 2018!

    Einen kleinen Rückblick und Ausblick auf 2019 finden Sie im Weihnachtsbrief!

  • Begegnungsreise 2018 - Bolivianische Gäste im Dekanat Teil 1

    Der Arbeitskreis Bolivien durfte zwei bolivianische Gäste im Dekanat Remagen-Brohltal willkommen heißen. José Luis Mamani Subirana und CrisMayria Quispe Salgado waren mit einer insgesamt 25-köpfigen Delegation aus Bolivien in das Bistum Trier gekommen.

    Padre Mamani ist Pfarrer in Puerto Rico im Vikariat Pando, das im Flusssystem des Amazonas im Norden Boliviens liegt. Seine ländliche Pfarrei im tropischen Regenwald umfasst mehr als 120 indigene Gemeinden. Die 24-jährige Wirtschaftsstudentin CrisMayria Quispe Salgado lebt in Patacamaya im Hochland Boliviens. Sie engagiert sich in der Jugendpastoral, als Katechetin in ihrer Pfarrei und hat in mehreren Kommissionen bei nationalen Treffen der christlichen Basisgemeinden mitgearbeitet.

    In der „Erfahrungswoche“ im Dekanat konnten die beiden bolivianischen Gäste das Land und seine Sehenswürdigkeiten, vor allem aber Menschen und ihren Alltag in Familie und Gemeinde sowie Projekte kennenlernen. Der AK Bolivien hatte ein vielfältiges Programm zusammengestellt mit Möglichkeiten, die Gäste persönlich kennenzulernen und mit ihnen über die Situation in dem südamerikanischen Land zu sprechen. „Roter Faden“ war dabei das Thema „Wasser“ der diesjährigen Bolivienpartnerschaftswoche. So ergaben sich zahlreiche Begegnungen und Gespräche, die von Leonie Maringer (Oberwinter), Sarah Sänger (Traben-Trabach), Teófanes Gonzáles (Dekanatskantor), Miguel Esteban und Pfarrer i.R. Lothar Brucker (Waldorf) übersetzt wurden.

    Im Eröffnungsgottesdienst der Bolivien-Partnerschaftswoche in Sinzig St. Peter berichteten die Gäste von der anhaltenden Wasserkrise in Bolivien auf Grund des Klimawandels. Die Folgen sind lange Dürrezeiten, Hagel und Starkregen oder auch Überschwemmungen. Winfried Kraatz und Brigitte Karpstein vom Pfarrgemeinderat Sinzig überreichten eine Spende in Höhe von 800 € aus dem Erlös des diesjährigen Kirmesstandes. Damit wird der Aufbau des sogenannten „Partnerschaftswaldes“ in Patacamaya und der Schutz des Tahuamanu-Flusses in Pando unterstützt. Mit beiden Projekten reagieren die bolivianischen Partner auf die Folgen des Klimawandels und verwirklichen notwendige Anpassungsleistungen zum Schutz des Lebensguts Wasser.

    Im weiteren Verlauf der Woche lernten die bolivianischen Gäste unter anderem die „Tafel“ in Ahrweiler und das Flüchtlingscafé in Burgbrohl kennen. Padre Mamani: „Es war sehr spannend für mich, diese Projekte kennenzulernen. Sie zeigen aktuell wichtige gesellschaftliche Themen in Deutschland. Jetzt kann ich überlegen, ob wir in Bolivien auch etwas aus der Tafel-Idee machen können, ohne die Bedürftigen von Hilfe und Unterstützung abhängig zu machen.“

    Bei der Begegnung im Eine-Welt-Laden Remagen wurde ein Spielfilm über den sogenannten „Wasserkrieg“ in Cochabamba  angeschaut. Im Jahr 2000 gab es den Versuch, die Wasserversorgung in der bolivianischen Großstadt zu privatisieren. Dagegen und gegen die damit verbundenen Preiserhöhungen für das „Lebensgut Wasser“ hatten sich die Bewohner Cochabambas erfolgreich gewehrt. Bei bolivianischen Speisen, die eigens von den Gästen zubereitet worden waren, wurde der Film diskutiert.

    In Waldorf feierten die Gäste einen vom Projektchor mit vielen bolivianischen Liedern gestalteten Gottesdienst. Anschließend berichteten sie dem Waldorfer Bolivien-Freundeskreis und Interessierten über die Situation in Bolivien.

    Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vorstellung unterschiedlicher Projekte spielte auch die Kultur eine Rolle. Pater Elias stellte den Gästen die Benediktinerabtei Maria Laach vor. Stationen eines spirituellen Spaziergangs unter dem Leitwort „Wasser – Quelle des Lebens“ waren der Laacher See, die Johanneskapelle und die Abteikirche. Beeindruckt waren die Gäste vor allem von der Sakristei, dem Kapitelsaal und der Jesuiten-Bibliothek. Außerdem lernten die Bolivianer Koblenz, die „Essbare Stadt Andernach“ und die Apollinariskirche in Remagen kennen. „Ich nehme viele wertvolle Eindrücke mit zurück in meine Heimat Bolivien und vor allem das Gefühl, Freunde gefunden zu haben“, so ChrisMayria Quispe.

    Die Woche lebte von einem regen Austausch zwischen Deutschen und Bolivianern. Gegenseitig wurde sich vom Umgang und den Problemen mit Wasser berichtet. Für Monique Scheer, Gastgeberin und Mitarbeiterin im Arbeitskreis Bolivien, ist es immer wieder eine besondere Zeit, wenn die bolivianischen Gäste kommen. „Die Partnerschaft bekommt so ein konkretes Gesicht. Wenn ich jetzt von Dürre und Starkregen in Patacamaya auf dem Altiplano oder von Überschwemmungen in Puerto Rico in Amazonien höre, dann denke ich ganz konkret an CrisMayria oder Padre José Luis.“

    Am Ende der Woche zog Pastoralreferent Christoph Hof, Verantwortlicher des Dekanats für die Erfahrungswoche und den Arbeitskreis Bolivien, das Fazit: „Die persönlichen Begegnungen sind die Grundlage der Partnerschaft des Bistums Trier mit den Menschen Boliviens. Im persönlichen Austausch können wir uns gegenseitig stärken. Wir lernen, uns als Geschwister in der einen Welt zu verstehen und uns gemeinsam und solidarisch den Herausforderungen, zum Beispiel dem Klimawandel, zu stellen. Damit alle gut leben können.“

    Der Abschluss der Erfahrungswoche war ein Partnerschaftstag in Trier, bei dem alle Gäste, Gastgeber und Freunde der Bolivienpartnerschaft zusammenkamen. Bischof Dr. Stephan Ackermann machte dort deutlich, dass die Kirche im Bistum Trier untrennbar mit Bolivien verbunden ist. Wesentliche Bestandteile der mittlerweile fast 60jährigen Partnerschaft sind die Partnerschaftswoche, die in diesem Jahr unter dem „Lebensgut Wasser: schützen – ernten – teilen“ stand, sowie die alle zwei Jahre stattfindenden Begegnungsreise. Dabei geht es vor allem darum, der Partnerschaft ein Gesicht zu verleihen.

  • Begegnungsreise 2018 - Bolivianische Gäste im Dekanat Teil 2

  • "Klimawandel und Umweltschutz. Eine Herausforderung für die Kirche von Trier"

    Beim Themenabend "Klimawandel und Umweltschutz" im Juni 2018 in Koblenz wurde folgender Resolutionstext verabschiedet, der an den Generalvikar und das Synodenbüro geschickt wurde:

    „Die Berufung, Beschützer des Werkes Gottes zu sein, praktisch umzusetzen gehört wesentlich zu einem tugendhaften Leben; sie ist nicht etwas Fakultatives, noch ein sekundärer Aspekt der christlichen Erfahrung.“ (Laudato si´, 217)
    Wir sind katholische Christen, die sich in verschiedenen Initiativen für eine Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Wir haben uns heute, Montag, den 11. Juni 2018 in Koblenz getroffen, um uns gegenseitig über unsere Projekte und Aktionen zum Schutz der Umwelt und der Gerechtigkeit zu informieren Wir haben uns außerdem mit Aussagen der Synode des Bistums Trier zum Thema Schöpfung sowie mit Kernaussagen der päpstlichen Enzyklika „Laudato si´“ beschäftigt. Wir fühlen uns dem dringlichen Aufruf des Papstes verpflichtet, alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Schöpfung und die Armen zu schützen. Es ist uns daher ein sehr großes Anliegen, dass die Verantwortung für das Klima und die Natur in der Umsetzung der Synode deutlicher als bisher thematisiert und umgesetzt wird. Das Handeln des Bistums darf nicht nur in Leuchtturmprojekten die Anliegen von Laudato si´ umsetzen, sondern muss personell, finanziell, räumlich und konkret diese Anliegen stärker unterstützen."

    Ein Bericht über die Veranstaltung ist hier zu finden.

    Generalvikar Dr. Ulrich Graf v. Plettenberg hat auf den Brief mit der Resolution reagiert. Hier kann seine Antwort nachgelesen werden.

  • Boliviensammlung am 26.05.2018

    Vielen Dank an alle Spender*innen,

    und alle Sammler*innen, an Fahrer*innen, Helfer*innen und Unterstützer*innen!

    Die Erlöse aus der Verwertung der Kleiderspenden dienen der nachhaltigen Unterstützung von zwei Organisationen in Bolivien. Die Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca–Trier“ unterhält 25 Ausbildungseinrichtungen in den ländlichen Regionen des Erzbistums Sucre für ca. 2.000 Kinder und Jugendliche. Wichtige Schwerpunkte der Arbeit sind z.B. die Förderung von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen und die Entwicklung von Maßnahmen angesichts des deutlich spürbaren Klimawandels. Der zweite Partner, die „Nationale Jugendpastoral“ Boliviens (PJV), fördert und koordiniert die katholische Jugendarbeit für das ganze Land.

    Auch "zwischen" den jährlichen Boliviensammlungen können nach telefonischer Terminabsprache Kleider in den "Kleiderpunkten" des Dekanates abgegeben werden:

    Pfarrbüro Niederzissen, Horststraße 35, 56651 Niederzissen, Tel.02636-6166

    Büro der Pastoralreferenten, Quellenstraße 73, 53424 Remagen-Kripp, Tel. 02642-41759, E-Mail: christoph.hof(at)bistum-trier.de

    „Gebrauchte Kleider werden Bildung“ 

  • Missionskreuz aus Bolivien im Dekanat Remagen-Brohltal (März 2018)

    In den Pfarrkirchen in Wassenach, Waldorf und Brohl war Anfang März das Missionskreuz aus Bolivien zu sehen. Das Kreuz ist eine originalgetreue Nachbildung des Missionskreuzes aus der Zeit der Jesuitenmission von 1691. Es steht in San Javier im bolivianischen Tiefland.

    Anläßlich des V. Gesamtamerikanischen Missionskongresses im Juli 2018 in Santa Cruz wandert das Kreuz in Amerika durch alle Bistümer. Es soll so zur Erneuerung des missionischen Auftrages beitragen.

    Der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Bischof Ricardo Centellas, hat die Nachbildung des Kreuzes im Oktober 2017 zur Eröffnung der Partnerschaftswoche der Diözese Trier geschenkt, damit es auch hier von Pfarrei zu Pfarrei wandert und die Verbundenheit mit Bolivien ausdrückt.

    In Waldorf feierte Pfarrer i.R. Lothar Brucker mit Bolivien-Interessierten und Engagierten aus Dekanat und Pfarrei einen Gottesdienst, der vom Waldorfer Projektchor um Chorleiterin Andrea Ernst und Miguel Maldonado mitgestaltet wurde. Das Kreuz war Symbol für den gemeinsamen Wunsch, missionarisch Kirche zu sein, indem wir glaubwürdig Zeugnis geben vom Evangelium und für Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit eintreten.

    Weitere Informationen zum Missionskreuz: Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier

Wenn die augenblickliche Tendenz anhält, könnte dieses Jahrhundert Zeuge nie dagewesener klimatischer Veränderungen und einer beispiellosen Zerstörung der Ökosysteme werden, mit schweren Folgen für uns alle. (Papst Franziskus, Enzyklika Laudato Si, Nr. 24