Begleitung der Räte

Klausur des Pfarreienrates Remagen in Vallendar

Zur jährlichen Klausur traf sich der Pfarreienrat Remagen unter der Moderation von Dekanatsreferent Wolfgang Henn im Bildungshaus Marienland in Vallendar. Dieses Mal ohne den grippeerkrankten Pfarrer Klupsch.

Anhand eines kurzen Filmes wurde intensiv und kontrovers über die Umsetzung der Trierer Bistumssynode diskutiert.

Nicht alle Mitglieder des Pfarreinrates sehen in der „Pfarrei der Zukunft“ eine geeignete Form der Erneuerung der kirchlichen Arbeit - zumindest in der von Bischof Stephan Ackermann beschlossenen räumlichen Größe. Anhand von Merkmalen eines Netzwerkes wurde die für die „Pfarrei der Zukunft“ vorgesehene „Gemeinschaft von Gemeinschaften“ näher besprochen.

Als weiteren inhaltlichen Impuls wurden Auszüge aus dem apostolischen Schreiben von Papst Franziskus „Evangelii  Gaudium“ vorgestellt.

Der Brief, den der Pfarreienrat an Bischof Stephan Ackermann im September letzten Jahres geschrieben hatte, wurde noch einmal näher besprochen, ebenso die Reaktionen, die auf diesen Brief aus der Gemeinde erfolgt waren.

Als weiteres Thema wurde die Rückmeldungen aus den Pfarrgemeinderäten auf den Entwurf einer „Gottesdienstordnung für die Fastenzeit 2018 der Pfarrei der Zukunft Sinzig“ vorgestellt. Dekanatsreferent Wolfgang Henn wird diese Rückmeldungen mitnehmen für die weitere Bearbeitung im „AK Gottesdienst“. Zudem sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, in Kontakt mit den anderen Räten auf dem Gebiet der Zukunftspfarrei „Sinzig“ zu treten.

Zum Schluß der Klausur äußerten die Teilnehmer ihre Zufriedenheit über den Verlauf und vereinbarten für das nächste Jahr eine weitere Klausur.

 

Klausur der Räte der Pfarreiengemeinschaft Brohltal im Waldgut Schirmau

Traditionell treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Räte an einem Wochenende in der Fastenzeit auf Gut Schirmau. So waren auch in diesem Jahr am 2. Fastenwochenende  über 30 Vertreter aus den Pfarrgemeinderäten, Kirchengemeinderäten und Verwaltungsräten des Brohltals zusammengekommen. Von der Familie Liemersdorf und ihrem Team bestens versorgt und verpflegt, galt es, die künftige „Pfarrei der Zukunft“ in den Blick zu nehmen. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Seelsorgern und Dekanatsreferent Wolfgang Henn wurde das eigene Kirchenbild reflektiert, die Synode und die geplanten Veränderungen diskutiert und bestehende Netzwerke entdeckt bzw. auf die Zukunft übertragen. Die bevorstehende Erkundungsphase, die Vorlage einer Gottesdienstordnung des AK „Gottesdienstes“ und die geplante Fragebogenaktion der Pfarrgemeinde Wehr waren ebenfalls Thema. Die gute und wohlwollende Atmosphäre bei den TeilnehmerInnen war eine gute Arbeitsgrundlage. Filmimpulse und Karikaturen unterstützten bei den intensiven Gesprächen in Kleingruppen. Auch der Pfarrverwalter Dechant Achim Thieser nahm am Samstagmorgen an der Klausur teil und ermutigte, Schritte in die Zukunft zu gehen. Ein roter Faden durch die Klausur waren geistliche Impulse über „Wege“ und „Spuren“. Auch bei den Veränderungen in der Pastoral gilt: „Am Anfang jeder Reise steht der erste Schritt!“ Positiv eingestimmt auf die „Pfarrei der Zukunft“ durch viele neue Impulse ging es am Samstagnachmittag wieder in die Heimatpfarreien zurück.